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Projekte

DHBW-Lehrveranstaltungen werden in vielfältiger Form durchgeführt: Klassische Vorlesungen, Seminare, Exkursionen, Planspiele, Projekte, Fallstudien, Workshops etc. Hier finden Sie dazu einen kleinen Ausschnitt.

Nach 2 Monaten intensiver Vorbereitung wurde die aktualisierte Version des Serious Game brillianICM vergangene Woche auf das Produktivsystem überführt. Diese Version überzeugt nicht nur durch eine verbesserte User Experience mit individueller Fortschrittsanzeige und länderspezifischem Anreizsystem, sondern auch durch:

  • Weiterentwicklung vorhandener Ländermodule
  • Eingliederung neuer Ländermodule: Australien, Deutschland, Türkei 
  • Erweiterte Browserkompatibilität, auch mit mobile Endgeräten
  • Verbessertes Text-to-Speech
  • Möglichkeit des Drucks von Teilnahmebestätigungen

Somit bringt der WIMBIT13C-Kurs unter Leitung der Professoren Bendl und Mayr das diesjährige IT-Projekt zum erfolgreichen Abschluss. Projektleitung und Projektmanagement bedanken sich bei allen Beteiligten für ihr großes Engagement. Ein besonderer Dank gilt insbesondere dem Technikteam, das in vielen nächtlichen Überstunden die Fertigstellung des Projektes zum Stichtag einhalten konnte. 14.3.2016; Text: Viviane Schmidt, WIMBIT13C

Nachtrag 24.3.2106: Das Einführungsvideo zu brillianICM steht jetzt online!

Das Stimmungsbild des Projektteams zur Halbzeit zeigt den großen Einsatz der Studierenden und die gute Arbeit der Projektleitung.

Im diesjährigen IT-Projekt unter der Leitung von Prof. Bendl und Prof. Mayr hat der Kurs WIMBIT13C die Aufgabe bekommen, das von den WIMBIT12A,B-Kursen entworfene Serious Game brillianICM weiterzuentwickeln. Das Spiel, welches bereits in Vorlesungen eingesetzt wird, dient der Vermittlung interkultureller Kompetenzen und fordert die Teilnehmer heraus, geschäftliche und private Situationen im internationalen Umfeld zu meistern. Die Ende März zur Verfügung stehende Version brillianICM 2.0 wird nicht nur durch die Weiterentwicklung der vorhandenen Ländermodule glänzen sondern dem Spieler die Möglichkeit geben, zusätzliche Länder zu bereisen, um seine kulturellen Fertigkeiten weiterzuentwickeln. Text: Viviane Schmidt, WIMBIT13C

Auf dem dies academicus anlässlich der bevorstehenden Emeritierung von Prorektor Prof. Dr. Beedgen durfte IMBIT brillianCRM vorstellen.

Als IT-Projekt unter Leitung von Prof. Bendl und Prof. Mayr entwerfen die WIMBIT12A,B-Kurse seit April 2015 das neue Serious Game brillianICM. ICM steht für Intercultural Communication Management, und so wird brillianICM den Spieler in seinen interkulturellen Kompetenzen schulen. Ohne Vor­kennt­nis­se kann sich der Spieler auf eine unterhaltsame Reise durch sechs ver­schie­de­ne Länder begeben, in denen er mit verschiedenen Situ­ati­on­en im geschäft­li­chen und privaten Bereich konfrontiert wird. Es gilt, kulturelle Differenzen zu meistern und den Fauxpas in den jeweiligen Ländern zu ver­mei­den. Des Wei­te­ren entwickeln die beiden Kurse ein Update für das bestehende Serious Game brillianCRM. Alle Interessierten sind herzlich zur Vorstellung von »brillianICM« eingeladen: Donnerstag, 25.6., 13 Uhr, Bibliotheks­ge­bäu­de, Carl-Benz-Hörsaal.

Im Mai 2015 unternahm der IMBIT-Kurs WIMBIT12B, betreut von Dozent Wolf­gang Abicht, eine Exkursion zum Audi Werk am Standort Neckarsulm. Der Kurs erlangte dort nicht nur einen spannenden Blick in die Automobil­produk­tion, vielmehr bot Audi als Unternehmen den Studierenden ein erst­klassi­ges Bei­spiel für die Umsetzung eines einwandfrei ablaufenden Supply Chain Mana­ge­ments. Begonnen bei der Fertigung von Metalleinzelteilen mit tonnenschwe­rem Gerät, über den nahezu vollautomatischen Bau der Auto­ka­rosserien bis hin zur Montage und Fertigstellung konnte der Kurs im Produk­tions­werk die Entstehung eines Audis miterleben. Vielen Dank an Herrn Abicht! von Lena Fleck

WIMBIT12C hat erfolgreich das IT-Projekt zum Abschluss gebracht. 3/2015

WIMBIT12C gibt eine überarbeitete Version des Serious Game brillianCRM frei:

  • Mehr multimediale Inhalte im Spielfluss, etwa animierte Lippen­be­we­gun­gen der Akteure und gesprochene Textinhalte mittels text-to-speech
  • Einbau mehrerer neuer Spielsituationen
  • Überarbeitete Bewertungskriterien mit höheren Schwierigkeitsgraden
  • Funktionserweiterungen für den Administrator und für die Spielführer
  • Diverse Verbesserungen in der Stabilität sowie Fehlerbehebungen
  • Die erste Version eines Spiele-Editors und durchgehende Dokumentation

Der WIMBIT12C-Kurs hat brillianCRM in seiner fünften Theoriephase als IT-Projekt unter Leitung der Dozenten Prof. Bendl und Prof. Mayr weiter­ent­wickelt. Die aktualisierte Version steht ab sofort zur Verfügung; sie wurde schon erfolgreich in der Lehre eingesetzt. Wir empfehlen derzeit den Einsatz des Chrome Webbrowsers; die Unterstützung weiterer Browser wird folgen. Spielen Sie mit!

Der Kurs WIMBIT11B hat ein weiteres IT-Projekt zum Abschluss gebracht: brillianCRM - ein Serious Game/Planspiel über das Management von IT-Pro­jekten, das nicht installiert werden muss, sondern im Webbrowser gespielt wird. Die Studenten haben bei Null begonnen und mit agilen Entwick­lungs­me­tho­den innerhalb von zehn Wochen

  • die Spiele-Engine auf dem Server entwickelt – Java-basiert mit viel Open-Source-Kode,
  • den Spielablauf des CRM-Projekts in XML definiert,
  • die Nutzerverwaltung programmiert – es werden nur Nutzerkonto mit Hash des gesalzenen Kennworts und Spielstand gespeichert,
  • das Browser-Frontend mit HTML5, CSS3, JavaScript erstellt,
  • die gesamte Anmutung entworfen – User Interface, visuelle Inhalte des Spiels, Jingle, Teaser-Video und
  • natürlich alle CRM- und Projektmanagement-Situationen und -Inhalte erarbeitet und implementiert.

brillianCRM wird demnächst bei einer Lehrveranstaltung unter voller Last eingesetzt, um letzte Schwachstellen zu finden und zu beheben.

WIMBIT11B und die Dozenten freuen sich über die Freigabe von brillianCRM. 5/2014

Im vierten Semester der DHBW-Wirtschaftsinformatik steht eine IT-Fallstudie auf dem Programm. Der IMBIT-Kurs WIMBIT11B nutzte diese Lehrveran­stal­tung, um unter Leitung von Dozent Detlev Lalla ein Touristikinformations­system für Heimatbund und Stadt Ladenburg zu entwerfen und zu implemen­tieren. Am 17. April 2013 übergaben die Studenten ihre Webanwendung m-ladenburg.de im Rahmen einer kleiner Feierstunde im Senatssaal der DHBW Mannheim an Heimatbund und Stadt Ladenburg. Die Studenten haben in kurzer Zeit ein voll einsatzfähiges Produktivsystem geschaffen, das nun online zur Verfügung steht und vom Heimatbund selbst gewartet werden kann.

Vor einigen Jahren hatten bereits DHBW-Studierende von Digitale Medien unter Leitung von Prof. Mayr und Prof. Redelius Gelegenheit, für das Lobdengau-Museum Ladenburg ein neues Corporate Design für Druck- und Webauftritt zu entwerfen, das sich gut bewährt hat.

WIMBIT11B hat es geschafft: m-ladenburg.de 4/2013
Offizielle Übergabe des Webauftritts an Heimatbund und Stadt Ladenburg im großen Senatssaal 4/2103

Im Verlauf des IMBIT-Studiums nehmen alle Studierenden eines Jahrgangs am Ende des ersten Studienjahres an einer Summer School im Ausland teil. Die letzten drei Male ging es 2015/14/13 an die Izmir University of Economics in Izmir. Von 2007 bis 2012 wurde die Summer School in Kooperation mit der Anglia Ruskin University, Cambridge, veranstaltet; von 2002 bis 2006 fand die Summer School an der UWE in Bristol statt.

Stand März 2016: Auf absehbare Zeit stehen seitens der DHBW keine Finanzmittel für Kurzprogramme zur Verfügung; eine Summer School kann daher nur bei Eigenfinanzierung durch die Studierenden stattfinden (in Höhe von etwa 600 Euro) und muss daher leider 2016 ausfallen.

Stand 11. 5. 2016: Der Arbeitskreis der IMBIT Ausbildungspartner hat in seiner Sitzung die Weiterführung der Summer School an einer ausländischen Hoch­schule für die Jahrgänge ab 2016 beschlossen. Die Studierenden müssen die Kosten für Unterbringung, Reise, Rahmenprogramm etc. in Höhe von etwa 600 Euro übernehmen; die Kosten der Lehrveranstaltung übernimmt die DHBW in Höhe der üblichen Dozentenvergütung. Studienanfänger ab Oktober 2016 mögen dies bitte in Ihren Budgetplanungen berücksichtigen. Die Zahlung ist im Mai des ersten Studienjahres fällig.

Die beiden WIBI10-Kurse mit den Studiengangsleitern an der Anglia Ruskin University, Cambridge
Ausflug in Budapest anlässlich der IMBIT Donauexkursion Okt. 2012

Von 22. bis 28. Oktober 2012 waren IMBIT-Fünftsemester unter Leitung der Professoren Bendl und Hoch auf Exkursion in den Donauraum. Stationen waren u.a. Budapest und Bukarest samt Umgebung sowie das Donaudelta.

 

Der Donauraum – Studenten der DHBW Mannheim ergründen die Chancen und Risiken der Region für international agierende Unternehmen

Nicht zuletzt durch den EU-Beitritt Rumäniens und Bulgariens in 2009 hat der Donauraum als Region mit einem hohen Wirtschaftspotenzial große Bedeutung für die zukünftige Stabilität und Prosperität in Europa gewonnen und bietet damit interessante Perspektiven für viele der dualen Partnerunternehmen.

Aus diesem Grund setzte sich eine Gruppe von 20 ausgewählten Studenten des IMBIT-Studiengangs das Ziel, die Bedeutung des Donauraums als europäische Wachstumsregion und als Vorbild des Modells der Integration in Europa im Rahmen einer neuntägigen Exkursion zu ergründen.

Aus den zehn Anrainerstaaten der Donau wurden als Anschauungsstationen die Landeshauptstädte Budapest und Bukarest, das Donaudelta sowie das Schwarze Meer ausgewählt. Im Mittelpunkt der Betrachtung stand zunächst die politische und wirtschaftliche Entwicklung in Ungarn und Rumänien, ausgehend vom »Jahr der Wunder« 1989 – dem Jahr, in dem die totalitären Regime in beiden Ländern zusammenbrachen. Die Analysen der Studenten wurden hierzu vor Ort Erfahrungsberichten von Zeitzeugen der demokratischen Entwicklung gegenübergestellt. 

Einblicke in die Beweggründe für die Gründung eines Standortes in der Donauregion wurden durch Unternehmensbesuche wie bspw. des IBM Produktionswerkes in Vac/Ungarn vermittelt und durch Vorträge wie bspw. durch Vertreter der deutschen Außenhandelskammer ergänzt. Diskussionen mit erfolgreichen Unternehmensgründern zeigten den Studenten die großen Entwicklungsmöglichkeiten in den betrachteten aufstrebenden Ländern auf.

Aus soziologischer Sicht wurde das Leben der aufstrebenden Ober- und Mittelschicht in den beiden besuchten Millionenstädte mit dem kargen Dasein der Bevölkerung in den ruralen Regionen des Donaudeltas und der Schwarzmeerregion verglichen. Wichtige Gedankenanstöße erhielten die Studenten insbesondere durch die Konfrontation mit der vorhandenen Armut innerhalb der EU sowie durch die Auseinandersetzung mit der verbreiteten Diskriminierung der Bevölkerungsgruppe der Roma. 

Eine Gelegenheit zur Reflexion und Kontemplation der gemachten Erfahrungen bot der eintägige Abstecher in die 4500 qkm umfassende Biosphäre des Donaudeltas, dem größten Feuchtgebiet Europas mit seinen zahlreichen Schilfinseln, Binnenseen, Lagunen, Kanälen und Sümpfen mit einem abschließenden Abendessen im Refektorium eines Klosters.

Ihr Ende fand die Exkursion in der Besichtigung des vom rumänischen Diktator Nicolae Ceaușescu in Bukarest erbauten und prachtvoll ausgestatteten Palast des Volkes, dem nach dem Pentagon zweitgrößten Gebäude der Welt, welches als Sinnbild für den wahnsinnigen Machtmissbrauch und die Gefahr des Realitätsverlustes der Herrschenden in einer Diktatur steht. Insgesamt bot die Exkursion allen Teilnehmern interessante Erkenntnisse über Länder Südosteuropas, die nur selten in den internationalen Curricula an deutschen Hochschulen vermittelt werden. 

Vier IMBIT Studenten aus dem dritten Semester haben es sich zur Aufgabe gemacht in der Disziplin der Atos IT Challenge zu punkten. Sie traten mit ihrer innovativen Idee namens »Snackium - the App to Get a Snack« an. Unsere Studenten haben es unter achtzig Teams aus aller Herren Länder nicht nur ins Finale der ersten 15 Teams, sondern sogar auf den zweiten Platz geschafft!

 

Exkursion an Rhein und Ruhr: Von der Kohle bis zur Hightech-Logistik

Drei Tage lang reiste der Kurs WIBI09B (bestehend aus 17 Studenten) in Begleitung von Prof. Dr. Hoch und dem Dozenten Dipl.-Volkswirt Wolfgang Abicht in das Herz der deutschen Industrielandschaft.

Das Programm war mit sechs Besichtigungsterminen zwar sehr straff, bereut hat es aber keiner der Exkursionsteilnehmer. So wurde z.B. die Essener Zeche Zollverein 23 besichtigt, aber auch das Distributionszentrum von Ikea Deutschland.

Einen ausführlichen Exkursionsbericht finden Sie hier

Exkursion zur Deutschen Post DHL in Bonn

Logistikinnovation auf Weltniveau 

Autoren: Dipl.-Volkswirt Wolfgang Abicht, Prof. Dr. Rainer Hoch

Die diesjährige Exkursion im Rahmen der Vorlesung über Supply-Chain-Management führte die Studenten des BWL-Studiengangs International Business Information Technology (WIBI08 A/B) Mitte April 2010 zur Deutschen Post DHL nach Bonn. 38 Studenten informierten sich in Begleitung der Studiengangsleiter Prof. Dr. Rainer Hoch und Prof. Peter Mayr sowie des Dozenten Diplom-Volkswirt Wolfgang Abicht im »Innovation Center« der DHL über neueste Logistikentwicklungen.

Das Besondere des »Innovation Centers« ist die durchgängige Darstellung eines Logistikprozesses vom Lieferanten bis zum Endadressaten. An Jeder Station wird dabei aktuellste Technologie vorgestellt: RFID, Tracking and Tracing über GPS und Internet sowie die SmartSensor-Technologie zur Überwachung von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Erschütterungen über die gesamte Lieferkette hinweg. Die Präsentation mit einem kräftigen Schuss Raumschiff-Atmosphäre und Sphärenmusik sorgte dafür, dass sich die Besucher schon heute in die Zukunft der Supply-Chain-Technologien versetzen konnten, zumal einige der vorgeführten SCM-Module tatsächlich noch Zukunftsmusik sind und die Grenzen des derzeit technisch Machbaren und ökonomisch Sinnvollen aufzeigen.

Am Nachmittag stand der Besuch des 40-stöckigen »Post Towers« auf dem Programm. Aufgrund seiner zukunftweisenden Architektur ist die Zentrale des Logistikkonzerns nicht nur ein städtebaulicher Akzent für Bonn, sondern auch für das gesamte Rheintal im Umraum des Siebengebirges. Architekt des »Post Towers« ist Prof. Helmut Jahn, der bereits vielfach international ausgezeichnet wurde.

Das mit 162 Metern höchste Gebäude in Nordrhein-Westfalen überzeugt durch seine transparente Gestaltung und ist weit davon entfernt, durch klotzige Breite und Höhe die darin arbeitenden 2000 Menschen mit Beton und Stahl zu erdrücken. Es gibt keine langen, engen Flure oder Treppenhäuser und keine optisch abgeriegelten Bürotrakte. Die Glasarchitektur begünstigt die Kommunikation und ermöglicht es, von fast jedem Platz aus den Überblick zu behalten. In Filmbeiträgen und Vorträgen wurde die Besuchergruppe umfassend über die wesentlichen Details der modernen und umweltschonenden Geschäftsarchitektur informiert.

BeNeLux Exkursion

IBIT in BeNeLux – zu Gast im Herzen Europas

Im Zuge einer einwöchigen Exkursion durch die Niederlande, Belgien und Deutschland besuchte der Studiengang »International Business Information Technology« IBIT zahlreiche global tätige Institutionen und Unternehmen. 
Das Ergebnis der über ein Jahr andauernden Exkursions-Planungen war ein Programm, das sowohl die Studenten als auch die Studiengangsleiter nicht für möglich hielten. Auf Eigeninitiative hin beschlossen das damalige Viertsemester WIBI07 des IBIT-Studiengangs im Abschlusssemester eine gemeinsame Studienfahrt vorzuschlagen. Am 13. Juni um 6.30 Uhr ging es dann mit Fahrtziel Brüssel los. Dort begann man mit einer Stadtführung auf der neben architektonischen Meisterwerken (Grand-Place etc.) und der Geschichte Belgiens auch das komplexe politische System des Landes erläutert wurde.

Am nächsten Morgen besuchte der Kurs das Europäische Parlament und die Generaldirektion für Informationsgesellschaft. Diese Direktion unterstützt die Europäische Kommission bei Angelegenheiten der Informations- und Telekommunikationstechnologie. Hierzu gehören neben der Förderung von Forschungsprojekten u.a. auch das Festlegen der Gebühren für eine SMS aus dem europäischen Ausland und die Gewährleistung der einheitlichen europäischen Notrufnummer 112. Im Anschluss an eine Präsentation über die Aufgaben der Informationsgesellschaft diskutierten die Studenten mit den Verantwortlichen über aktuelle Themen wie die Umstellung von IPv4 auf IPv6 und die Regulierung von VDSL-Netzen. Abends bewunderten die Studenten das Atomium in Brüssel, das 1959 zur Weltausstellung als Zeichen der friedlichen Nutzung von Kernenergie errichtet wurde.

Dienstag in aller früh setzte der Bus seine Fahrt mit Ziel Antwerpen fort. Im Hafen von Antwerpen konnte der Kurs miterleben, wie die riesigen Frachtschiffe jeweils von mehreren Kapitänen über die Schelde und durch zahlreiche Schleusen an die Docks geführt wurden. Außerdem wurden die Studenten an den Fabriken von Exxon, BASF, etc. vorbeigeführt, die den Hafen von Antwerpen zum zweitgrößten Chemieindustriepark der Welt machen.

Nachmittags fuhr man weiter in den größten Hafen Europas. Im Hafen von Rotterdam bekamen die Studenten einen Einblick in die Software-Systeme und Schnittstellen des Logistikunternehmens DB Schenker. Insbesondere die Value-Added-Services, die das Unternehmen seinen Kunden anbietet, stießen während einer Führung durch die Lagerhallen auf das Interesse der Studenten. So werden beispielsweise Kleidungsstücke aus den Paletten entnommen, einzeln gelagert und bei einer Kundenbestellung in der gewünschten Menge verpackt und verschickt. Dies reduziert die Lieferzeit, da die Bestellung nicht umständlich an einen Händler gesandt wird, sondern direkt das Versandunternehmen erreicht. Schließlich ließen die Studenten den Tag mit einem gemütlichen Barbecue am Nordseestrand in Scheveningen ausklingen.

Donnerstag folgte ein Besuch des Internationalen Strafgerichtshofes ICC in Den Haag. Nach einer Präsentation über die Rolle des ICC konnten die Studenten eine Verhandlung gegen Thomas Lubanga Dyilo mitverfolgen, der wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, insb. der Rekrutrierung von Kindersoldaten im Kongo angeklagt ist. Anschließend setzte der Kurs die Fahrt nach Amsterdam fort. Die niederländische Hauptstadt erkundete man zunächst per Stadtführung und anschließend auf einer Grachtenrundfahrt. Außerdem konnten die Studenten die Gemälde von Van Gogh und vielen anderen Künstlern im niederländischen Reichsmuseum bewundern.

Freitagmorgen stand ein Besuch beim Druckerhersteller Océ an. Hier wurde gezeigt, welche Aufgaben die Software für einen Drucker erfüllen muss, welche Details die Industriedrucker einzigartig machen und wie diese hergestellt und gewartet werden. Anschließend setzte der Bus seine Fahrt fort. Nahe Krefeld besuchte man den real Future-Store. Auf den ersten Blick mag dieser wie ein gewöhnlicher Supermarkt der Marke real erscheinen. Jedoch wird schnell die besondere Ausstattung dieses Marktes deutlich. Zum Beispiel sind RFID-Chips an den Waren angebracht um den Bestand in den Regalen jederzeit automatisch zu bestimmen. So erkennen Mitarbeiter leere Regale frühzeitig und können diese auffüllen bevor der Kunde vor leeren Fächern steht. Im Anschluss an den Besuch des Future-Stores setzte der Bus die Fahrt nach Düsseldorf fort. Nach einer Stadtführung feierten die Abschlussstudenten und Studiengangsleiter den letzten gemeinsamen Abend bevor es Samstagmorgen wieder zurück nach Mannheim ging.

Cloud Computing – at your service

Der Abschlussjahrgang 2012 des Studiengangs IBIT/IMBIT stellte in diesem Jahr besonders praktische Anwendungsbeispiele verschiedener Cloud-Services in den Fokus. Im Exposé der Studierenden oder unter www.cloud-computing-workshop.de finden Sie weitere Informationen zum Workshop. Das Programm wurde ergänzt durch die Gastreferenten Markus Vehlow, Partner PwC, sowie Rainer Zinow, snr. vp OnDemand Strategy SAP.

Cloud Computing – hier, heute, überall 

Der Abschlussjahrgang 2011 organisierte eine Fachtagung zum Thema Cloud Computing – hier, heute, überall. Online-Bezahlungssysteme, die Abwicklung logistischer Prozesse, Enterprise Ressource Planning, Dokumentenmanagement, Kontaktmanagement oder Costumer Relationship Management waren dabei nur einige der von ihnen behandelten Thematiken. Als Gastredner referierten Andreas Schulte, IBM Business Services zum Thema »LotusLive & Business Process Management« sowie Rainer Zinow, snr. vp OnDemand Strategic Solution Management SAP zum Thema »SAP’s Cloud Strategie«.

Workshop Virtualisierung in der IT – Virtualis Novum est

Der Abschlussjahrgang 2010 des Studiengangs International Business Information Technology IBIT der Dualen Hochschule Baden-Württemberg organisierte einen Präsentationstag über Virtualisierung in der IT; dieser war Ergebnis einer Lehrveranstaltung unter Leitung von Prof. Peter Mayr. Die Studierenden informierten mit anschaulichen Präsentationen und Live-Demonstrationen über verschiedene Arten von Virtualisierung, deren Funktionsweise und Erfolgspotentiale. Ergänzend referierte Gastredner Hannes Kühnemund, Senior Linux Performance and Virtualization Advisor SAP, über die Organisation von Virtualisierungsprojekten in Unternehmen. 

Die Studierenden erlernen im Hauptstudium in einem zweisemestrigen IT-Projekt, einem zentralen Modul in der Ausbildung, betriebswirtschaftliche Prozesse zu analysieren und software-technisch abzubilden. Ausgehend von einer Fallstudie werden betriebswirtschaftliche Problemstellungen aus dem internen und externen Rechnungswesen gelöst und in SAP R/3 implementiert. Im ersten Teil des IT-Projektes werden zunächst die Anforderungen aus der Fallstudie ermittelt. Die Anforderungen, die durch die Fallstudie abgedeckt werden, sind bewusst breit aufgestellt:

  • es müssen Stammdaten angelegt und sinnvoll attributiert werden
  • es müssen Bewegungsdaten erzeugt werden
  • es müssen Customizing-Anforderungen umgesetzt werden
  • es müssen Programmierarbeiten durchgeführt werden zur Abdeckung von Anforderungen, die der Softwarestandard nicht bietet, wie es etwa bei Datenübernahmen der Fall ist.

Die Ergebnisse münden in der Ausarbeitung eines Pflichtenheftes, welches dann im zweiten Teil des IT-Projektes zur Implementierung ansteht. Fester Bestandteil im zweiten Teil des IT-Projektes ist auch das strukturierte Testen der Implementierungen. Dazu werden Testfälle geschrieben, anhand derer die Umsetzungen überprüft werden.

Während des gesamten Projektes arbeiten die Studierenden in Projektteams. Das IT-Projekt unterstützt damit das Arbeiten im Team – eine Kompetenz, die von der Praxis gefordert wird. Weil es sich bei dem IT-Projekt eben um ein »Projekt« handelt, ist jeder Studierende einer Projektrolle zugeordnet: Projektleitung, Entwicklung, Qualitätsmanagement, Information Development. Man kann sicherlich sagen, dass damit der Realität von Softwareprojekten in hohem Ausmaß Rechnung getragen wird.

Zum Durchführen eines Projektes sind darüber hinaus Kenntnisse aus dem Projektmanagement anzuwenden. Dazu zählen etwa der Aufbau eines Risikomanagements, das Durchführen einer Stakeholder-Analysis sowie die Etablierung eines Kommunikationsmanagements. Die Ergebnisse der Gruppen werden im Rahmen einer Plenumsveranstaltung in englischer Sprache vorgestellt. Die Moderation wird dabei stets von einer der anderen Projektgruppen durchgeführt. Wenn man zusammenfasst, so deckt das IT-Projekt wesentliche Kernelemente einer Ausbildung ab, die Betriebswirtschaft und Informationstechnologie kombiniert. Das IT-Projekt ist durchweg praxisorientiert ausgerichtet und wird durch Kompetenzen rund um das Projektmanagement ergänzt. Eine Abrundung erfährt das Projekt durch begleitende Vorträge von Praxisvertretern über Software-Projekte und deren Management.

Learning business by doing business

Das Planspiel General Management II bildet eine Brücke zwischen
betriebswirtschaftlicher Theorie und betrieblicher Praxis. Drei Tage lang
übernehmen die Studierenden die Aufgaben des Vorstandes eines
Industrieunternehmens und lernen in simulierter Umgebung wie Ziele und
Strategien in einem dynamischen Wettbewerbsumfeld festgelegt und verfolgt
werden.
 
Unser letztes Planspiel fand von 16. bis 18. April 2012 im Herz-Jesu-Kloster in Neustadt statt.

Das International Seminar ermöglicht den Studierenden:

  • Erwerb von Wissen über ein bestimmtes Gebiet der Welt, Internationalität
  • Vorbereitung der Studierenden auf Tätigkeiten in einer globalisierten Welt
  • Anwendung von wissenschaftlichen Arbeitstechniken
  • Training in der englischen Sprache
  • Übung von Gruppenarbeit auch in virtuellen Situationen
  • Anwendung von Recherchiertechniken
  • Anwendung von Präsentationstechniken
  • Organisation von mehrtägigen Workshops

Als weitere Adressaten stehen unsere Ausbildungsunternehmen im Blickfeld; dadurch dass einige von ihnen Projektaufgaben an die Studierenden gestellt haben, kommt im Rahmen des diesjährigen Seminars der duale Charakter des dualen Studiums exemplarisch zum Ausdruck.

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INTERNATIONAL MANAGEMENT
FOR BUSINESS AND
INFORMATION TECHNOLOGY

Ansprechpartner

Prof. Dr. Harald Bendl
Studiengangsleiter
Tel.: (0621) 4105-1719
harald.bendl(at)dhbw-mannheim.de

Prof. Dr. Rainer Hoch
Studiengangsleiter
Tel.: (0621) 4105-1192
rainer.hoch(at)dhbw-mannheim.de

IMBIT Sekretariat, Raum D133
Fax: (0621) 4105-1289

Leokadia Kutny
Tel.: (0621) 4105-1127
leokadia.kutny(at)dhbw-mannheim.de

Standort

DHBW Mannheim, Studiengang IMBIT

Gebäude D, 1. OG, Zimmer D133
Coblitzallee 1–9, 68163 Mannheim

Vorlesungsplan

Vorlesungsplan IMBIT

Serious Game brillianCRM

Serious Game brillianICM

Der WIMBIT14C-Kurs erstellt derzeit im Rahmen seines IT-Projekts brillianIDEAS; der Zugang zu den Serious Games kann daher zeitweise beeinträchtigt sein.